Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um unsere Arbeit, unseren Prozess und die Zusammenarbeit mit ENTWURFREICH.

Über uns

Industriedesign verbindet Funktion, Ästhetik und Fertigbarkeit zu einem marktreifen Produkt. Wir gestalten nicht nur die Oberfläche — wir durchdenken das gesamte Nutzererlebnis, von der ersten Skizze bis zur Serienreife. Dabei berücksichtigen wir von Anfang an Fertigungsverfahren, Materialien und Kosten. Ein gutes Industriedesign macht ein Produkt nicht nur schön, sondern auch herstellbar, bedienbar und wirtschaftlich. Bei ENTWURFREICH umfasst der Prozess fünf Phasen: Research und Analyse, Ideenfindung, Konzeptentwicklung, CAD-Konstruktion und Produktionsvorbereitung. In jeder Phase fließen Erkenntnisse aus Nutzerforschung, Marktanalyse und technischer Machbarkeit ein. Das Ergebnis sind Produkte, die sich am Markt durchsetzen — wie die über 350 Produkte, die wir in den letzten 14 Jahren für mehr als 125 Kunden entwickelt haben. Von Medizintechnik über Konsumgüter bis hin zu Maschinenbau.

Wir sind eine global agierende Industriedesign-Agentur mit Sitz in Düsseldorf. Unser Team verbindet Industriedesign, Produktdesign, Interaction Design, CMF Design, Designstrategie, Engineering und Prototypenbau unter einem Dach. Wir arbeiten für mittelständische Unternehmen und Konzerne — von der ersten Idee bis zur Serienreife. Auch Start-ups sind willkommen. Unsere Kunden kommen aus der Medizintechnik, Gebäudetechnik, Konsumgüterindustrie, dem Maschinenbau und der E-Mobilität. Was uns auszeichnet: Wir begleiten Projekte nicht nur bis zum schönen Rendering, sondern bis zur produktionsreifen CAD-Datei und darüber hinaus. Als autorisierte go-inno Berater unterstützen wir zudem bei der Beantragung öffentlicher Fördermittel — mit einer 50 %-Förderung von bis zu 15.400 € auf unsere Beratungsleistungen. In über 14 Jahren haben wir mehr als 350 Produkte für 125+ Kunden entwickelt und wurden mit dem German Design Award, Red Dot Award und iF Design Award ausgezeichnet.

Wir arbeiten branchenübergreifend — von Medizintechnik und Gebäudetechnik über Konsumgüter bis zu Maschinenbau und E-Mobilität. Diese Vielfalt ist bewusst: Sie gibt uns Perspektiven, die Spezialisten oft fehlen. Im Bereich Medizintechnik entwickeln wir Produkte nach IEC 62366 und MDR — darunter Dentalmikroskope, Beatmungsgeräte und Health Care Wearables. In der Gebäudetechnik gestalten wir Schalterserien und Türsysteme für Unternehmen wie Busch-Jaeger und WERU. Im Konsumgüterbereich reichen unsere Projekte von Bluetooth-Lautsprechern bis hin zu Mehrwegkisten für Coca-Cola. Im Maschinenbau entwickeln wir Presswerkzeuge und Werkzeugwagen für Novopress und GEDORE. Und in der E-Mobilität gestalten wir Ladeinfrastruktur für urbane Räume. Durch diese Branchenbreite übertragen wir Innovationen aus einem Sektor in einen anderen — ein Vorteil, den reine Branchenspezialisten nicht bieten können.

Ja. Ob Startup mit einer ersten Idee oder Konzern mit einem komplexen Produktportfolio — wir passen unseren Prozess an Ihre Situation an. Entscheidend ist nicht die Unternehmensgröße, sondern die Bereitschaft, ein wirklich gutes Produkt zu entwickeln. Für Startups bieten wir schlanke Projektformate: von der schnellen Designstudie für Investorenpräsentationen bis zum vollständigen Produktentwicklungsprozess mit Prototypenbau. Wir wissen, dass bei Startups Geschwindigkeit und Budget entscheidend sind — deshalb arbeiten wir mit klar definierten Meilensteinen und transparenten Kosten. Besonders relevant für Gründer: Als autorisierte go-inno Berater helfen wir bei der Beantragung öffentlicher Fördermittel. Über go-inno können bis zu 50 % unserer Beratungskosten gefördert werden — bis zu 15.400 €. So wird professionelles Industriedesign auch für junge Unternehmen finanzierbar. Mehrere unserer Startup-Projekte wurden mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet.

Drei Dinge: Erstens verbinden wir Industriedesign, Produktdesign, Interaction Design, CMF Design und Designstrategie unter einem Dach. Kein Zusammenstückeln verschiedener Agenturen — alles aus einer Hand. Zweitens begleiten wir Projekte bis zur Serienreife — nicht nur bis zum schönen Rendering. Wir liefern produktionsreife CAD-Daten, technische Dokumentation und unterstützen auf Wunsch bei Werkzeugabstimmung und Erstmusterprüfung. Drittens bringen wir über 14 Jahre Erfahrung mit internationalen Kunden und regulierten Märkten mit. Wir kennen die Anforderungen der MDR für Medizinprodukte genauso wie die Erwartungen von Konsumgüterherstellern an Geschwindigkeit und Kosteneffizienz. Viertens: Als autorisierte go-inno Berater helfen wir unseren Kunden, bis zu 50 % unserer Beratungskosten durch go-inno Fördermittel zu finanzieren — bis zu 15.400 €. Das können die wenigsten Designagenturen in Deutschland anbieten.

Prozess

Jedes Projekt startet mit einem Briefing und einer Analyse. Wir klären Ziele, Zielgruppe, technische Rahmenbedingungen und Marktumfeld — bevor der erste Strich gezeichnet wird. In der Ideenphase entwickeln wir verschiedene Designrichtungen, die wir gemeinsam mit Ihnen bewerten und eingrenzen. Die stärksten Konzepte werden in der Detaillierung ausgearbeitet: Proportionen, Materialien, Farben, Bedienelemente. Anschließend überführen wir das Design in produktionsreife 3D-CAD-Daten — mit realistischen Wandstärken, definierten Entformungswinkeln und spezifizierten Materialien. Auf Wunsch bauen wir funktionale Prototypen für Nutzertests, Investorenpräsentationen oder Messeauftritte. Sie als Kunde sind in jeder Phase eingebunden: regelmäßige Abstimmungen alle ein bis zwei Wochen, Feedback auf Entwürfe und Freigaben an definierten Meilensteinen. So entstehen Produkte, die nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren und herstellbar sind.

Das hängt vom Umfang ab. Ein kompaktes Designprojekt — etwa eine Designstudie oder ein Konzeptentwurf — kann in 8 bis 12 Wochen abgeschlossen sein. Umfassendere Entwicklungen mit mehreren Designvarianten, Prototypenbau und Nutzertests liegen typischerweise bei 4 bis 6 Monaten. Komplexe Projekte mit regulatorischen Anforderungen, etwa im Bereich Medizintechnik nach IEC 62366, können 6 bis 12 Monate dauern. Entscheidende Faktoren für die Projektdauer sind: die Komplexität des Produkts, die Anzahl der gewünschten Designvarianten, ob Prototypen oder Funktionsmuster benötigt werden, und wie schnell Feedback und Freigaben von Ihrer Seite kommen. Wir geben Ihnen im Erstgespräch eine realistische Einschätzung mit einem klaren Zeitplan und definierten Meilensteinen. Übrigens: Durch unseren strukturierten Prozess mit parallelen Arbeitsschritten sind wir oft schneller als erwartet.

Wir brauchen Ihr Wissen über Markt, Nutzer und technische Rahmenbedingungen — aber Sie müssen kein Designer sein. In der Praxis bedeutet das: regelmäßige Abstimmungen alle ein bis zwei Wochen per Videocall oder vor Ort, Feedback auf Entwürfe und Freigaben an definierten Meilensteinen. Typischerweise sind das vier bis sechs Termine über die gesamte Projektlaufzeit. Zwischen den Abstimmungen arbeiten wir eigenständig und halten Sie über den Fortschritt auf dem Laufenden. Je klarer Sie Ihre Anforderungen, Zielgruppe und technischen Einschränkungen beschreiben können, desto effizienter wird der Prozess. Aber keine Sorge — auch wenn Sie noch kein fertiges Briefing haben, helfen wir Ihnen in einem strukturierten Workshop, die richtigen Fragen zu stellen und die Projektziele gemeinsam zu definieren. Unser Ziel: so wenig Aufwand wie möglich auf Ihrer Seite, so viel Qualität wie möglich im Ergebnis.

Ja, auf Wunsch begleiten wir Sie über das Design hinaus bis in die Produktion. Konkret bedeutet das: Wir liefern produktionsreife 3D-CAD-Daten in allen gängigen Formaten — SolidWorks, Siemens NX, CATIA oder STEP. Dazu gehören technische Zeichnungen mit Toleranzen, Oberflächenangaben und Materialspezifikationen. In der Werkzeugabstimmung prüfen wir gemeinsam mit dem Werkzeugbauer, ob das Design korrekt umgesetzt wird. Bei der Erstmusterprüfung vergleichen wir die ersten produzierten Teile mit den Designvorgaben und identifizieren Nachbesserungsbedarf. Und beim Serienanlauf stellen wir sicher, dass Farben, Oberflächen und Passungen den Designintentionen entsprechen. Darüber hinaus verfügen wir über ein breites internationales Netzwerk aus Ingenieuren, Modellbauern und Fertigungspartnern, das wir bei Bedarf gemeinsam mit Ihnen nutzen — falls interne Ressourcen nicht zur Verfügung stehen. Design endet nicht am Bildschirm.

Je nach Projekt erhalten Sie ein umfassendes Paket an Designergebnissen. Den Kern bilden 3D-CAD-Daten in Ihrem bevorzugten Format — SolidWorks, Siemens NX, Autodesk Inventor, CATIA oder als STEP-Dateien. Dazu gehören technische Zeichnungen mit vollständiger Bemaßung, Toleranzen und Oberflächenangaben für die Fertigung. Für die interne Kommunikation und Präsentationen liefern wir fotorealistische Renderings und auf Wunsch Animationsvideos, die das Produkt in Szene setzen. Materialspezifikationen und CMF-Dokumentation definieren Farben, Oberflächen und Materialien eindeutig für den Werkzeugbau. Bei Bedarf erstellen wir eine vollständige Designdokumentation, die den gesamten Entwicklungsprozess nachvollziehbar macht — besonders relevant für regulierte Produkte im Bereich Medizintechnik. Alle Daten werden in einer klar strukturierten Projektübergabe zusammengestellt. Sie erhalten alles, was Sie für Produktion, Qualitätssicherung und Markteinführung brauchen.

Kosten

Die Kosten hängen von Komplexität, Umfang und Projektphase ab. Bei sehr stark eingegrenzten Aufträgen starten wir bereits im vierstelligen Bereich. Kompakte Projekte — etwa eine Designstudie oder ein Konzeptentwurf — liegen im niedrigen fünfstelligen Bereich. Umfassende Entwicklungen mit mehreren Designvarianten, Prototypenbau und Nutzertests bewegen sich typischerweise im mittleren fünfstelligen Bereich. Komplexe Projekte mit regulatorischen Anforderungen, Engineering und Produktionsbegleitung können sechsstellig werden. Wir erstellen Ihnen nach dem Erstgespräch ein transparentes Angebot mit klar definierten Leistungspaketen und Meilensteinen — so wissen Sie vorher genau, was Sie bekommen und was es kostet. Wichtig zu wissen: Als autorisierte go-inno Berater können wir Ihnen helfen, bis zu 50 % unserer Beratungskosten über go-inno Fördermittel zu finanzieren — bis zu 15.400 €. Das macht professionelles Industriedesign auch für kleinere Budgets zugänglich.

Beides ist möglich — und wir empfehlen das Modell, das zu Ihrem Projekt passt. Festpreise nutzen wir bei klar definierten Projekten mit einem festen Umfang: Sie wissen vorher genau, was das Ergebnis kostet. Jede Projektphase wird separat kalkuliert, sodass Sie nach jeder Phase entscheiden können, ob und wie es weitergeht. Stundensätze oder Retainer-Modelle eignen sich für laufende Beratung, explorative Projekte oder wenn sich der Umfang erst im Laufe der Zusammenarbeit ergibt — etwa bei Innovationsworkshops oder strategischer Designberatung. In der Praxis arbeiten die meisten unserer Kunden mit Festpreisen pro Phase, weil das Budget- und Planungssicherheit gibt. Unabhängig vom Modell erstellen wir ein detailliertes Angebot mit transparenter Leistungsbeschreibung. Es gibt keine versteckten Kosten und keine Überraschungen in der Schlussrechnung.

Vier Faktoren bestimmen den Preis: Erstens die Komplexität des Produkts — ein einfaches Gehäusedesign ist günstiger als ein Medizinprodukt mit regulatorischen Anforderungen, Elektronikintegration und mehreren Nutzergruppen. Zweitens der gewünschte Leistungsumfang — reines Industriedesign kostet weniger als ein Projekt, das auch Interaction Design, Engineering und Produktionsbegleitung umfasst. Drittens die Anzahl der Designvarianten — je mehr Richtungen wir in der Konzeptphase erkunden, desto mehr Aufwand entsteht. Und viertens ob Prototypen oder Funktionsmuster benötigt werden — ein 3D-gedrucktes Anschauungsmodell ist schnell erstellt, ein voll funktionsfähiger Prototyp mit Elektronik deutlich aufwändiger. Zusätzlich beeinflussen Zeitdruck und Änderungsschleifen die Kosten. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihren Bedarf und geben Ihnen eine realistische Einschätzung — bevor Sie sich für eine Zusammenarbeit entscheiden.

Ein grober Überblick reicht für den Anfang. Hilfreich sind Antworten auf diese Fragen: Was soll das Produkt können und für wen ist es gedacht? Gibt es ein Vorgängerprodukt oder starten Sie bei Null? Welche technischen Rahmenbedingungen gibt es — etwa Normen, Materialvorgaben oder Schnittstellen? Wann soll das Produkt auf den Markt? Und welches Budget haben Sie eingeplant? Je mehr wir vorab wissen, desto präziser wird unser Angebot. Aber auch eine Skizze auf dem Bierdeckel ist ein guter Anfang — wir helfen Ihnen in einem strukturierten Erstgespräch, die richtigen Fragen zu stellen und den Projektumfang zu definieren. Falls Sie noch kein Briefing haben, bieten wir einen Briefing-Workshop an, in dem wir gemeinsam Ziele, Zielgruppe, Wettbewerb und technische Anforderungen erarbeiten. Dieses Erstgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Bei Festpreis-Projekten ist eine Änderungsschleife pro Projektphase inkludiert. Darüber hinaus gehende Anpassungen rechnen wir transparent nach Aufwand ab. In der Praxis reicht das fast immer aus — weil wir in jeder Phase eng mit Ihnen abstimmen und Missverständnisse früh ausräumen. Unser Prozess ist so aufgebaut, dass Sie an definierten Meilensteinen Feedback geben und Richtungsentscheidungen treffen. Dadurch vermeiden wir grundlegende Korrekturen in späten Projektphasen, die teuer und zeitaufwändig wären. Wenn sich während des Projekts der Umfang ändert — etwa weil neue Anforderungen hinzukommen oder sich die Zielgruppe verschiebt — erstellen wir ein Nachtrag-Angebot, bevor wir weiterarbeiten. So behalten Sie jederzeit die volle Kostenkontrolle. Unser Ziel ist es, beim ersten Anlauf das Richtige zu treffen — nicht durch endlose Schleifen zum Ergebnis zu kommen.

Recht & IP

Nach vollständiger Bezahlung geht das Nutzungsrecht an Ihrem gewählten Designergebnis an Sie über — zeitlich und räumlich unbegrenzt. Das ist Standard bei uns, keine versteckten Lizenzmodelle. Konkret bedeutet das: Sie dürfen das Design produzieren, vermarkten und weiterentwickeln, ohne zusätzliche Lizenzgebühren an uns zahlen zu müssen. Das umfasst alle für das gewählte Design zugehörigen Projektdaten: 3D-CAD-Daten, Renderings, technische Zeichnungen und Designdokumentation. Wir regeln die Nutzungsrechte klar und transparent im Vertrag, sodass beide Seiten von Anfang an wissen, woran sie sind. Patentrechtliche Fragen — etwa ob ein Design als Geschmacksmuster geschützt werden kann — besprechen wir gerne mit Ihnen und verweisen für die rechtliche Beratung an spezialisierte Patentanwälte aus unserem Netzwerk.

Selbstverständlich. Wir unterschreiben NDAs vor dem ersten inhaltlichen Gespräch — das ist für uns selbstverständlicher Teil jeder professionellen Zusammenarbeit. Der Schutz Ihrer Ideen, Geschäftsgeheimnisse und Projektdaten hat für uns höchste Priorität. In der Praxis bringen viele Kunden ihre eigene NDA-Vorlage mit, die wir prüfen und unterzeichnen. Falls Sie keine eigene Vorlage haben, stellen wir Ihnen gerne unsere zur Verfügung. Die Geheimhaltung gilt für alle Projektinformationen: technische Details, Marktstrategien, Geschäftszahlen und unveröffentlichte Produktkonzepte. Auch innerhalb unseres Teams arbeiten wir mit klaren Zugriffsregelungen — nur die am Projekt beteiligten Teammitglieder haben Zugang zu Ihren Daten. Wir verwenden Ihre Projektinformationen niemals für unser Marketing oder unsere Außenkommunikation — es sei denn, Sie geben ausdrücklich Ihr Einverständnis.

Sie erhalten das vollständige Nutzungsrecht an Ihrem gewählten Designergebnis — zeitlich und räumlich unbegrenzt. Das umfasst alle für das gewählte Design zugehörigen Projektdaten: 3D-CAD-Daten, Renderings, technische Zeichnungen, Materialspezifikationen und Designdokumentation. Sie dürfen das Design weltweit produzieren, vermarkten und weiterentwickeln — ohne laufende Lizenzgebühren. Die Rechteübertragung erfolgt nach vollständiger Bezahlung und wird vertraglich klar geregelt. Sollten Sie das Design zusätzlich rechtlich schützen wollen — etwa als eingetragenes Geschmacksmuster — vermitteln wir Ihnen gerne spezialisierte Patentanwälte aus unserem Netzwerk. Unser Anspruch: Sie sollen Ihr Designergebnis uneingeschränkt nutzen können, ohne sich über rechtliche Grauzonen Gedanken machen zu müssen. Alle Details regeln wir transparent im Projektvertrag, sodass beide Seiten von Anfang an Klarheit haben.

Durch ein Zusammenspiel aus vertraglichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen. Vertraglich sichern wir den Schutz Ihrer Idee durch eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA), die wir vor dem ersten inhaltlichen Gespräch unterzeichnen. Technisch arbeiten wir mit einer sicheren Dateninfrastruktur — verschlüsselte Kommunikation, geschützte Cloud-Speicher und regelmäßige Backups. Organisatorisch haben nur die direkt am Projekt beteiligten Teammitglieder Zugang zu Ihren Daten. Es gibt keine offenen Projektordner, auf die das gesamte Team zugreifen kann. Ihre Projektdaten werden nicht mit Dritten geteilt — weder mit anderen Kunden noch mit Zulieferern — es sei denn, Sie geben ausdrücklich Ihr Einverständnis. Und wir verwenden Ihre Projekte niemals für unser Marketing, unsere Website oder Social Media, ohne Ihre vorherige Freigabe. Kurz: Ihre Idee bleibt Ihre Idee.

Medical Design

Ja, seit über 10 Jahren. Wir haben Medizinprodukte von der Konzeption bis zur Marktreife entwickelt — darunter Dentalmikroskope, Beatmungsgeräte, OP-Leuchten und Health Care Wearables. Unser Designprozess für Medizinprodukte ist an die IEC 62366 angelehnt und wird durch bewährte Meilensteine aus der Praxis ergänzt. Das bedeutet: Usability Engineering, Risikomanagement und dokumentierte Designvalidierung sind von Anfang an integriert — nicht nachträglich aufgesetzt. Wir kennen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) und wissen, wie Gebrauchstauglichkeitsprüfungen nach IEC 62366 durchgeführt werden. Unsere Ergebnisse fließen direkt in die Risikomanagementakte ein. Was uns von reinen Usability-Agenturen unterscheidet: Wir verbinden regulatorisches Know-how mit gestalterischer Exzellenz. Unsere Medizinprodukte sind nicht nur normkonform, sondern auch ästhetisch überzeugend und innovativ — im Einzelfall sogar ausgezeichnet mit dem German Design Award.

Medizinprodukte unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen — allen voran der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745). Für das Design bedeutet das: Jede Gestaltungsentscheidung muss dokumentiert, begründet und nachvollziehbar sein. Usability Engineering nach IEC 62366 ist Pflicht — von der Nutzungskontextanalyse über formative Usability-Tests bis zur summativen Evaluation. Risikomanagement begleitet den gesamten Prozess: Potenzielle Anwendungsfehler werden frühzeitig identifiziert und durch gestalterische Maßnahmen minimiert. Dazu kommt die Dokumentation — Designinputs, Designoutputs, Verifizierung und Validierung müssen lückenlos nachweisbar sein. Wir integrieren all diese Anforderungen von Anfang an in unseren Designprozess, statt sie nachträglich aufzusetzen. Das spart Zeit, reduziert Risiken und vermeidet kostspielige Nacharbeiten in späten Entwicklungsphasen. Unsere Ergebnisse sind so aufbereitet, dass sie direkt in die technische Dokumentation und Risikomanagementakte einfließen können.

Im Kern wie ein klassisches Designprojekt — aber mit zusätzlichen regulatorischen Meilensteinen, die von Anfang an eingeplant werden. Der Prozess beginnt mit der Nutzungskontextanalyse: Wer sind die Anwender, in welcher Umgebung wird das Produkt eingesetzt, welche Risiken bestehen? Darauf aufbauend definieren wir Usability-Spezifikationen und entwickeln erste Konzepte. In der formativen Evaluationsphase testen wir Prototypen mit realen Anwendern — iterativ und kostengünstig, bevor teure Werkzeuge gebaut werden. Die Erkenntnisse fließen in die Designoptimierung ein. Vor der Marktfreigabe folgt die summative Evaluation: ein strukturierter Usability-Test, der nachweist, dass das Produkt sicher und effektiv bedient werden kann. Parallel dokumentieren wir alle Schritte so, dass die Ergebnisse direkt in die technische Dokumentation und Risikomanagementakte einfließen. Das Ergebnis: ein Medizinprodukt, das sowohl die regulatorischen Anforderungen erfüllt als auch gestalterisch überzeugt.

Ergebnisse

Ja. Wir entwickeln mit Blick auf Fertigung — von Anfang an. Das bedeutet: realistische Wandstärken, definierte Entformungswinkel und spezifizierte Materialien. Unsere CAD-Daten können direkt in die finale Konstruktion gehen. Wir liefern in allen gängigen CAD-Formaten: SolidWorks, Siemens NX, Autodesk Inventor, CATIA oder als STEP-Dateien. Bereits in der Konzeptphase berücksichtigen wir Fertigungsverfahren wie Spritzguss, Druckguss, Blechumformung oder additive Fertigung. So vermeiden wir Designs, die zwar gut aussehen, aber in der Produktion scheitern. Bei Bedarf arbeiten wir direkt mit Ihren Ingenieuren oder Werkzeugbauern zusammen, um die Konstruktion auf Herstellbarkeit zu optimieren. Unser internationales Netzwerk aus Fertigungspartnern steht Ihnen dabei ebenfalls zur Verfügung. Das Ergebnis: Designs, die nicht nur den Designanspruch erfüllen, sondern auch wirtschaftlich und technisch umsetzbar sind.

Ja. Wir liefern 3D-CAD-Daten in Ihrem bevorzugten Format — SolidWorks, Siemens NX, Autodesk Inventor, CATIA oder als universelle STEP-Dateien. Technische Zeichnungen erstellen wir nach Bedarf — mit vollständiger Bemaßung, Toleranzen, Oberflächenangaben und Materialspezifikationen. Für die interne Kommunikation und Präsentationen liefern wir in Absprache zusätzlich fotorealistische Renderings, die das Produkt in verschiedenen Umgebungen und Anwendungsszenarien zeigen. Auf Wunsch erstellen wir auch Animationsvideos, Explosionsdarstellungen oder interaktive 3D-Modelle. Bei regulierten Produkten — etwa im Bereich Medizintechnik — gehört eine vollständige Designdokumentation zum Lieferumfang, die den gesamten Entwicklungsprozess nachvollziehbar macht. Alle Daten werden in einer strukturierten Projektübergabe zusammengestellt, sodass Ihre Konstruktionsabteilung oder Ihr Fertigungspartner nahtlos weiterarbeiten kann.